Noch nie konnten so viele Kunstwerke digital abgerufen und betrachtet werden wie heute. Neue, anwenderfreundlichere Technologien zur Erfassung und Betrachtung führen zudem dazu, dass die Zahl dreidimensionaler Objekte in Datenbanken wie Sketchfab beträchtlich steigt. Hinzu kommen zunehmend Daten, die mit Unterstützung von KI oder vollständig durch KI erzeugt werden.
Sowohl für die Archivierung und Präsentation digitalisierter Artefakte als auch für die Nachvollziehbarkeit und Authentizität von Kunstwerken ist ein prozessorientierter Ansatz sinnvoll. Dieser dokumentiert die einzelnen Phasen eines Objekts, strukturiert die Vielzahl an Metainformationen und macht insbesondere fortlaufende Transformationen und Veränderungen transparent – unabhängig davon, ob sie durch künstlerische Interventionen oder KI generiert wurden.
Dieser Ansatz wurde in einem Vortrag anlässlich der CHNT-Konferenz im Wiener Rathaus am 5. November vorgestellt und anhand einer Ausstellung schrittweise veranschaulicht.
